Wir machen Münster zur Strom­­pro­du­zen­tin!

Dabei setzen wir auf Energiegenossenschaften, die Windenergie- und Solaranlagen finanzieren, bauen und betreiben. Strom aus eigener Produktion, Contracting und Beteiligung – ein Zukunftsmodell, um spätestens bis 2030 gemeinsam mit unseren Stadtwerken 100 % Ökostrom in Münster zu verwenden. Der Schutz des Weltklimas ist die Schicksalsaufgabe der heute lebenden Generationen. „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“. Angesichts der für alle spürbaren Klimaveränderungen ist unser GRÜNER Wahlspruch von 1983 aktueller denn je und verpflichtet uns, Münster bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu machen. Damit ist es für uns selbstverständlich, dass wir Münsters „Masterplan 100 % Klimaschutz“, der Klimaneutralität erst bis 2050 vorsieht, nachschärfen.

Wir machen die Stadt­werke Münster zum Motor einer kli­ma­freund­lich­en En­er­gie­ver­sor­gung,

indem wir

die Stadtwerke verpflichten,

  • Fernwärme und Strom klimaneutral mit Hilfe von Power-to-X-Technologien, z. B. durch regenerativ erzeugtes Gas oder Wasserstoff, zentral im Hafen oder dezentral zu produzieren.
  • kein Gas aus Fracking und keinen Atomstrom einzusetzen.
  • 100 % Ökostrom für alle zu liefern.
  • das Potential an erneuerbaren, vor allem von Wind und Sonne erzeugten Energien regional voll auszuschöpfen und die Rolle als Energiedienstleisterin (Beratung, neue Beteiligungsformen) weiterzuentwickeln.

Wir machen Solar salon­fähig,

indem wir

  • die Stadt und auch deren Töchter verpflichten, sonnenzugewandte Dächer mit Solaranlagen auszustatten.
  • die Altstadtsatzung anpassen, um Solaranlagen auf Dächern oder Fassaden rechtlich zu ermöglichen.
  • neue energetische Planungsleitlinien für eine klimagerechte Bauleitplanung einführen.
  • Grundstücksvergaben mit der Verpflichtung zur Errichtung von Solaranlagen verknüpfen.
  • Solardächer zum Münster-Standard machen.
  • Freiflächen entlang von Bahntrassen oder Bundesstraßen für Freiflächen-Solaranlagen nutzen.

Wir machen noch mehr Wind,

indem wir

  • die Windvorrangzonen im Flächennutzungsplan auf den Prüfstand stellen und das Potenzial im Einklang mit der Natur voll ausnutzen.
  • kooperativ mit den Nachbargemeinden und -kreisen eine regionale Windenergienutzung vereinbaren und die Marke „Strom aus der Region“ schaffen.
  • Vorrangzonen für Windenergieanlagen nur noch Energiegenossenschaften oder Bürgerwindgesellschaften zur Verfügung stellen.

Wir machen die En­er­gie­wen­de um­fas­send,

indem wir

  • die Klimaverträglichkeit als Leitkriterium bei jeder städtischen Entscheidung verankern.
  • Energieverbräuche senken und die Gebäudeleitlinien der Stadt verschärfen und konsequent anwenden.
  • private Energieeinsparungsmaßnahmen städtisch fördern.
  • auf klimagerechte, regional und ökologisch produzierte Ernährung setzen.
  • klare Kante gegen Atomstrom, Fracking und fossile Energieträger zeigen.
  • den Masterplan 100 % Klimaschutz und das Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 konsequent umsetzen, regelmäßig evaluieren und ständig nachjustieren.
  • klimagasrelevante Nutzungsausweitungen unterlassen oder durch Maßnahmen voll kompensieren.
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